21.09.2023 (online) https://dvw.de/e-v/kalender/i-10-73o4lks3973hk4b9rldhniubvb_202309210800
Wann haben Sie das letzte Mal den Faltplan im Auto ausgebreitet, um einen Weg zu finden? Ein Szenario aus einer anderen Zeit. Heute nutzen wir selbstverständlich Apps zur Routenplanung, aber auch zur Standortsuche von Sharing-Angeboten oder zur Buchung von Terminen und Tickets. Aber was hat der Urbane Digitale Zwilling damit zu tun? Einfach gesagt: Er bildet die reale Stadt mittels Daten ab. Er macht Zusammenhänge klar und erleichtert Planung, Steuerung und Entscheidungsfindung. Die Stadt der Zukunft ist auf Daten gebaut – der Urbane Digitale Zwilling wird daher zukünftig immer wichtiger und kann als Grundlage für Entscheidungen zur Stadtentwicklung dienen. Daten sind deshalb Sache der Chefinnen und Chefs der Rathäuser.
Um den Mehrwert von Urbanen Digitalen Zwillingen zu heben, bedarf es Vorarbeiten und eines Austauschs der Anwender-Szene. Zudem ist das umfassende Wissen von Expertinnen und Experten notwendig. Das Symposium dient dazu, die Begriffe Geodateninfrastrukturen, Urbane Datenplattform und Urbaner Digitaler Zwilling zu definieren und miteinander in Beziehung zu setzen. Es zeigt den aktuellen Stand bei der Umsetzung auf, gibt gute Beispiele und soll zur Diskussion anregen.
Eine Blaupause für einen Urbanen Digitalen Zwilling gibt es nicht. Wichtig ist es, dass Städte tun, was sie immer getan haben: Sich austauschen, gute Ideen teilen und
gemeinsam Lösungen finden. Das Symposium soll eine Auswahl an Anwendungsbeispielen zeigen, welche den Mehrwert und die unterschiedlichen Einsatzbereiche deutlich macht. Dadurch sollen Interessierte bei der Umsetzung unterstützt und der Erfahrungsaustausch unter den Expertinnen und Experten befördert werden.
Als Grundlage dieses Symposiums dient das vorliegende Expertenpapier des Deutschen Städtetags »Urbane Digitale Zwillinge – eine Stadt sehen, verstehen und lebenswert gestalten«, welches in der Zusammenarbeit mit vielen Expertinnen und Experten aus den Mitgliedsstädten der Fachkommission Geoinformation, Vermessung und Bodenordnung entstanden ist.
Flyer zur Veranstaltung und das als Diskussionsgrundlage dienende Expertenpapier

